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3. Surselva Classic Rallye vom 15. – 18. Juni 2017

Am Donnerstag, 15. Juni 2017 sind 25 Oldtimer mit Getöse vom rocksresort Laax aus durch Flims gefahren. Viele Passanten winkten den Fahrern spontan zu, der Anblick der alten Autos erfreute die Zuschauer und weckte offenbar auch positive Erinnerungen. «So einen hatte ich auch mal, schade habe ich ihn verkauft» wurde oft gehört unterwegs.

Der Prolog der 3. Surselva Classic Rallye führte anschliessend nach Bonaduz, wo der erste Fahrtest absolviert werden musste. Vom Ziavi aus musste Ilanz auf die Sekunde genau in 29 Minuten und 40 Sekunden erreicht werden. Die Meisten haben das auch geschafft. Die nächste Prüfung führte bis in die Bündner Rigi, wo die schöne Aussicht auf die Surselva die Fahrerherzen erfreute. Das Älteste der 25 geschichtsträchtigen Fahrzeuge war ein Fiat Siata aus dem Jahre 1933, das Jüngste stammt aus dem Jahr 1980. Die meisten Fahrer waren aus der Schweiz, es hatte auch solche aus Belgien und Deutschland dabei und sogar einen Amerikaner.

Am zweiten Tag verliessen die Oldtimer das Bündnerland vorübergehend Richtung Ländle und Appenzell. Dort gab es Kulturfragen zu beantworten und man musste sich im Talerschwingen beweisen. Zmitttag gab's im Schnuggebock, einem Restaurant der anderen Art! Nach weiteren fahrtechnischen Prüfungen und zum Tagesschluss einer Slalomprüfung auf dem Parkplatz der Pizolbahn fuhren die Autos wieder zurück nach Laax.

Am Samstag dann blieben sie dem Bündnerland treu und fuhren durchs Domleschg, durch die Viamala bis nach Hinterrhein. Auf der dortigen Panzerpiste konnte endlich einmal richtig gebrettert werden, was ja sonst auf den Kantonsstrassen nicht möglich ist. Für eine weitere Zeitprüfung musste der San Bernardino Pass erklommen werden, zurück ging es dann durch den Tunnel. Nach dem Mittagessen in Filisur und einer Durchfahrt auf der Lenzerheide  fuhren die Oldtimer ein letztes Mal durch die Surselva zurück nach Laax. Noch war die Rallye jedoch nicht zu Ende. Auf dem grossen Parkplatz vom Signina Hotel musste die letzte der insgesamt 20 Prüfungen überwunden werden. Im Slalom vorwärts, dann rückwärts, dann vorwärts ins Ziel, das zentimetergenau erreicht werden musste. Es sei angemerkt, dass es (fast) nie um Geschwindigkeit, sondern um fahrtechnische und zeitliche Präzision geht und um die Freude am Fahren auf schönen Strecken. Da gehört die Surselva dazu!

Dank dem Hinweis in der «Ruinaulta» auf den Schlusstest in Laax wohnten einige interessierte Zuschauer diesem Spektakel bei. Beim Abschlussessen auf dem Crap Sogn Gion wurden dann Erlebnisse ausgetauscht und Resultate kommentiert: «Wenn nicht der Heuwagen dazwischengekommen wäre, hätten wir gewonnen…». Unter stahlblauem Himmel fuhren die Oldtimer am Sonntag zufrieden wieder in ihre Garagen zurück, wo sie auf das nächste Abenteuer warten. Allen ist klar, für die nächste Surselva Classic Rallye kommen sie auf jeden Fall nach Laax zurück. Oldtimerfahrer sind bekanntlich gute Autofahrer und pflegen mit Leidenschaft ihre geliebten Veteranenfahrzeuge, die Teil unserer Geschichte und Kultur sind.

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Danke für Ihr Interesse.

Eduard Hug                                              Beat Speck                               Urs Bollinger
Chef Rallye                                               Chef Strecke                            Chef Administration

 

Praliné Scherrer, St. Gallen